Verein für Sport und Gesundheit Hanau 1952 e.V. 
Behinderten- und Rehabilitationssport 

Satzung 

(gemäß dem Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 26.10.2024)

Mitglied des Hessischen Behinderten- und
Rehabilitations-Sportverbands e.V.
 

 

 § 1


 Name, Sitz, Rechtsform und Grundsätze der Vereinstätigkeit

 


1.        Der Verein trägt den Namen Verein für Sport und Gesundheit Hanau 1952 e.V. - Behinderten- und 
           Rehabilitationssport (kurz: VSG Hanau 1952 e.V.).


2.        Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hanau unter VR-Nr. 532 eingetragen.


3.        Sitz des Vereins ist Hanau.


4.        Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


5.        Männer, Frauen und Diverse werden von dieser Satzung gleichermaßen angesprochen und unterliegen ihr mit

           Rechten und Pflichten. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit des Satzungstextes wird in dieser Satzung

           durchgängig die maskuline Form verwendet.


6.        Grundlage der Vereinsarbeit ist das Bekenntnis des Vereins zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf der

           Grundlage des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

           Der Verein vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie der parteipolitischen Neutralität.

           Er fördert die soziale Integration ausländischer Mitbürger und die Inklusion von Behinderten.


           Der Verein tritt extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.


           Der Verein fördert das Miteinander verschiedener Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialer Schichten.

           Er steht allen Personen, unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung

           oder sexueller Identität offen.

           Wählbar in ein Amt des Vereins sind nur Personen, die sich zu den Grundsätzen des Vereins in dieser Satzung

           bekennen und für diese innerhalb und außerhalb des Vereins eintreten und sie durchsetzen.


           Mitglieder, die eine mit diesen Grundsätzen unvereinbare Gesinnung im Vereinsleben offenbaren, werden aus

           dem Verein ausgeschlossen.

 


§ 2


Zweck des Vereins

 

1.        Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 21 Abgabenordnung (AO)).
 

2.        Der Verein hat die Aufgabe, die Gesundheit der Menschen zu fördern. Das heißt, Maßnahmen


           einzuleiten oder zu unterstützen, die die Fähigkeit, Qualifikationen und Kompetenzen eines Menschen 


           zur Bewältigung seines alltäglichen Lebens erhalten oder erweitern.

 

3.        Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:


                   -  Reduzierung des Bewegungsmangels durch präventive gesundheitssportliche Aktivität für Menschen


                       mit Bewegungsmangel, Bewegungsungseinsteiger und Bewegungswiedereinsteiger.


                    -  Vorbeugung und Reduzierung gesundheitlicher Gefahren durch gesundheitsorientierte 


                        Bewegungsprogramme für Menschen mit Risiken im Bereich des Herz- Kreislauf-Systems, des 


                        metabolischen Bereichs und des Muskel-Skelett-Systems, jeweils ohne akute Erkrankungen.


                     -  Durchführung von Rehabilitationssport unter ärztlicher Überwachung bzw. Beratung durch 


                         speziell dafür, nach den Richtlinien des Deutschen Behindertenverbands (DBS), ausgebildete 


                         Übungsleiter für Menschen nach akuten Erkrankungen im Bereich der Inneren Medizin, Orthopädie

                         und Neurologie.


                      -  Präventionssport für Menschen, bei denen es, wegen einer diagnostizierten Erkrankung im Bereich 


                         der Inneren Medizin oder der Orthopädie zu Schädigungen gekommen ist, die eine Behinderung 


                         verursachen könnten oder die eine Behinderung bereits verursacht haben, bzw. aus anderen Gründen 


                          eine Behinderung in diesem Bereich haben.


                       -  Erhaltung und Verbesserung der psychischen und sozialen Leistungsfähigkeit durch

                           Informationsveranstaltungen mit Erfahrungsaustausch zur Krankheitsbewältigung.


4.        Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

           „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig - er verfolgt nicht in erster

            Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zweck verwendet

            werden.


            Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und, in ihrer Eigenschaft als Mitglieder, 


            auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die 


            dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unver- hältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.


5.         Die Mitglieder des Vereinsvorstandes, sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder,

            haben gegenüber dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit 


            ihrer Amtsausübung entstandenen Aufwendungen (§ 670 BGB). Dies geschieht im Rahmen der Beschlüsse 


           der Gremien des Vereins, der steuerlich zu- lässigen Höchstgrenzen und im Rahmen der finanziellen 


            Leistungsfähigkeit des Vereins.


            Der Anspruch auf Aufwandsersatz kann nur innerhalb einer Frist von acht Wochen nach seiner 


            Entstehung, spätestens bis zum Ende des betroffenen Geschäftsjahres gegen- über dem Vorstand 


            geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und 


            Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.


6.         Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

            Bei Bedarf können Vereins- und Organämter im Rahmen der haushaltsrechtliche Möglichkeiten 


            entgeltlich oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale)

            ausgeübt werden.

            Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereins- oder Organtätigkeit und diesbezüglicheVertragsinhalte, sowie die

            Entscheidung über die Zahlung einer Ehrenamtspauschale, trifft der Vorstand.

            Zuständig für den Abschluss, die Änderungen und die Beendigung entsprech- enderVerträge ist der Vorstand,

            unter umfassender Befreiung vom Verbot des In-sich-Geschäfts gem. § 181 BGB.

            Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder

            Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend sind die Haushaltslage des Vereins, sowie etwaige

            Vorgaben der Finanzordnung.

 

 

§ 3

Mitglieder des Vereins

            Der Verein hat:

                   a) ordentliche Mitglieder und

                   b) Ehrenmitglieder

 

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.        Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person ab Vollendung des 18. Lebensjahres, sowie jede

            juristische Person werden.

            Der Verein bietet nur solchen Personen eine Mitgliedschaft an, die sich zu den Grundsätzen und Werten

            des Vereins nach dieser Satzung bekennen.

2.        Die Mitgliedschaft bedarf eines schriftlichen Antrags an den Vorstand. Der Vorstand entscheidet

           über den Aufnahmeantrag abschließend mit relativer Mehrheit. Die aufnehmende bzw. ablehnende

           Entscheidung ist dem Antrag- steller schriftlich mitzuteilen, sie bedarf aber keiner Begründung.

           Die Mitgliedschaft ist jederzeit möglich.

 

            Die Mindestdauer der Mitgliedschaft im VSG Hanau 1952 e. V. begründet eine 1jährige Mindestmitgliedschaft.

3.        Ein Aufnahmeanspruch in den Verein besteht nicht.

 

4.        Abhängig von der gewünschten Nutzung eines Gesundheitssportangebotes des VSG Hanau 1952 e. V.

            ist vor Aufnahme die Art der Aktivität mit dem jeweiligen Übungsleiter zu besprechen und bei Bedenken

            eine Sporttauglichkeitsbescheinigung eines Arztes für alle vorgesehenen sportlichen Aktivitäten einzureichen.

 

5.         Die Aufnahme in den Verein ist grundsätzlich davon abhängig, dass sich das neueMitglied für die Dauer

            seiner Mitgliedschaft verpflichtet, am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen.

            Dies hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der

            Bankverbindung sind dem Vereinmitzuteilen. In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand Ausnahmen

            hiervon zulassen.

 

6.         Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen, die sich besondere Verdienste um das Vereinsleben

            gemacht haben, auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlungberufen werden.

            Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind aber von der

            Verpflichtung zur Leistung von Beiträgen befreit.

 

 

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.         Rechte und Pflichten der Mitglieder sind insbesondere:

 

                  - Aktives und passives Wahlrecht bei Erfüllung der satzungsgemäßen Voraussetzungen.

                  - Informations- und Auskunftsrechte.

                  - Pünktliche und fristgemäße Zahlung der festgesetzten Beiträge.

                  - Recht auf Teilhabe und Nutzung der Angebote des Vereins im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten.

                  - Sitz- und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

                  - Teilnahme an Übungs-, Trainings-, Dienst- und Fortbildungsveranstaltungen.

                  - Treuepflicht gegenüber dem Verein.

                  - Verschwiegenheit über Vereinsbelange.

 

2.         Der VSG Hanau 1952 e. V. empfiehlt allen Aktiven mit gesundheitlichen Einschränkungen, die bereits

            bestimmte Bewegungs- und Sportangebote des Vereinsnutzen, sich wegen der weiteren Eignung

            mindestens 1x jährlich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen und das Ergebnis dem

            VSG Hanau 1952 e. V. mitzuteilen.

 

3.         Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

 

4.         Mitglieder des Vereins sind bei folgenden Entscheidungen vom Stimmrecht ausgeschlossen:

                  a) Abberufung aus der Organstellung gleich aus welchem Grund.

                  b) Ausschluss aus dem Verein.

                  c) Beschlussfassung über die vertragliche Beziehung und deren Inhalt mit dem Verein.

                  d) Verhängung von Vereinsstrafen und Ordnungsmitteln.

                  e) Beschlussfassung über die Befreiung von einer Verbindlichkeit gegenüber dem Verein.

 

             Allgemein besteht auch ein Stimmverbot, wenn der Beschlussgegenstand die Vornahme eines Rechtsgeschäfts

             mit einer einem (Organ-)Mitglied nahestehende Person betrifft (z.B. Ehegatte, Verwandte und Verschwägerte

             bis zum 2. Grad).

 

5.         Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge über deren Höhe die Mitgliederversammlung entscheidet.

             Der Familienbeitrag für Ehepaare bzw. eingetragene Lebensgemeinschaften beträgt das 1,5-fache des

             regulären Beitrags.

 

             Ehrenmitglieder, Ärzte und Übungsleiter sind von der Beitragspflicht befreit.
 

6.         Mitgliedsbeiträge werden im SEPA-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu, bei

            Eintritt in den Verein, zu verpflichten, ein SEPA-Lastschrift- mandat zu erteilen,sowie für eine ausreichende

            Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages,

            der Gebühren und Umlagen Sorge zu tragen.

 

             Mitgliedsbeiträge werden quartalsweise am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eineslaufenden Jahres im SEPA-

             Lastschriftverfahren fällig und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des Vereins eingegangen sein. 

 

             Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrags Keine Deckung auf, so haftet das

             Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche, dem Verein mit derBeitragseinziehung, sowie evtl. Rücklastschriften

             entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies

             dem Verein nicht mitgeteilt hat.

 

 

§ 6

Beendigung der Mitgliedschaft

 

 

1.         Die Mitgliedschaft kann, nach Ablauf der 1jährigen Mindestdauer, mit einer Frist von jeweils vier Wochen

            zum 31.03., 30.06., 30.09. oder 31.12. des laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand

            gekündigt werden.

 

2.         Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen mit deren Tod, bei juristischen Personen mit deren

            Erlöschen.

 

3.         Die Mitgliedschaft endet ferner, wenn der Mitgliedsbeitrag trotz einmaliger vorheriger Mahnung bis zum

            31.12. des jeweiligen Geschäftsjahres nicht beglichen ist.

 

4.         Der Ausschluss aus dem Verein kann u. a. erfolgen

                  a) bei schwerem Verstoß gegen die Vereinssatzung und in anderen Fälle bei schwerem vereins-

                      schädigendem Verhalten.

                   b) bei Nichterfüllung erheblicher mitgliedschaftlicher Pflichten gegenüber dem Verein.

 

                   c) bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, insbesondere bei Kundgabe

                       extremistischer, rassistischer oder fremdenfeindlicher Gesinnung und Handlungen.

 

                   d) bei Verstoß gegen die, bzw. Missachtung der Grundsätze des Kinder- undJugendschutzgesetzes.

                       Dies gilt auch dann, wenn das Mitglied außerhalb des Vereins wegen eines einschlägigen Delikts

                       belangt wurde.

 

5.         Über den Ausschluss des Mitglieds entscheidet der Vorstand mit relativer Mehrheit,nachdem der Auszu-

            schließende angehört wurde. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen.

             Gegen diese Entscheidung ist schriftliche Beschwerde an den Vorstand zulässig innerhalb von vier Wochen

             nach Zugang des schriftlichen Ausschlusses. Dem Zugang des schriftlichen Ausschlusses liegt die Zugangsvermutung

             zugrunde, d.h. das Schreiben über den Vereinsausschluss gilt drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugegangen.

             Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit rela- tiver Mehrheit. Bis zu deren Ent-

             scheidung ruht die Mitgliedschaft, wobei die Beitragszahlungspflicht hiervon unberührt bleibt.

 

6.         Mit dem Ausscheiden erlöschen alle vermögensrechtlichen Ansprüche des Mitgliedsgegen den Verein,

            Vereinsunterlagen und gegebenenfalls überlassene Ausrüstungsgegenstände sind unverzüglich in einem

            einwandfreien Zustand zurückzugeben.

 

7.         Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung mit relativer

            Mehrheit aberkannt werden.

 

 

§ 7

 

Die Organe des Vereins

 

 

            Die Organe des Vereins sind

                  a) die Mitgliederversammlung

                  b) der Vereinsvorstand

 

§ 8

 

Die Mitgliederversammlung

 

1.         Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste

            Beschlussorgan. Sie ist zuständig für alle Aufgaben, soweit diese nicht dem Vorstand obliegen.

 

             Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

 

                   -  Änderung der Satzung.

                   -  Beschlussfassung über die Beschwerde eines Mitglieds gegen einen Ausschlussbeschluss des

                       Vorstands gemäß § 6 Nr. 5 der Satzung, soweit der Vorstand der Beschwerde nicht bereits abhilft.

                    -  Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder.

                    -  Beschlussfassung über Auflösung des Vereins.

                    -  Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.

                    -  Entlastung des Vorstands.

                    -  Festsetzung der Mitgliederbeiträge.

                    -  Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands.

 

2.         Eine außerordentliche Mitgliederversammlung – für deren Berufung und Durchführung die gleichen

            Bestimmungen gelten wie für die ordentliche Mitgliederversammlung – ist einzuberufen

 

                    -  wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt

                    -  wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt.

                    -  wenn der 1. Vorsitzende von seinem Amt zurücktritt.

 

3.         Eine Vorabinformation zur Mitgliederversammlung mit Datum, Zeit und Ort muss mindestens sechs Wochen

            vor dem Zeitpunkt per elektronischer Form, Schrift- oder Textform erfolgen, an dem die Mitgliederversammlung

            stattfinden soll.

             Bis spätestens vier Wochen vor dem in der Vorabinformation benannten Termin können Mitglieder schriftliche,

             begründete Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung an den Vorstand richten.

             Die endgültige Tagesordnung und die Beschlussvorlagen werden den Mitgliedern spätestens zwei Wochen

             vor dem Zeitpunkt der Mitgliederversammlung per elektronischer Form, Schrift- oder Textform bekanntgegeben.

4.         Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter,

            bei dessen Verhinderung von einem vom Vorstand bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied

            anwesend, so bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter.

             Der Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in der Satzung nichts

             anderes angegeben ist, bestimmt der Versammlungsleiter allein den Gangder Verhandlungen in der Mitglieder-

             versammlung. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar.

             Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen, sowie der Beschlussfassung über die Entlastung des

             Vorstands wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlleiter.

5.         Bei Wahlen und Beschlüssen ist stets offen durch Handheben abzustimmen. Auf Antragkann eine geheime

            (schriftliche) Abstimmung vorgenommen werden, wenn dies mit relativer Mehrheit der abgegebenen Stimmen

            beschlossen wird.

             Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt.

6.         Abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 BGB kann der Vorstand nach seinem Ermessenbeschließen, dass

            die Mitglieder an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit an einem Versammlungsort teilnehmen

            und ihre Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation ausüben können oder müssen (Online-

             Mitgliederversammlung).

7.         Der Vorstand kann in einer „Geschäftsordnung für Online-Mitgliederversammlungen“geeignete technische

            und organisatorische Maßnahmen für die Durch- führung einer solchen Mitgliederversammlung beschließen,

            die insbesondere sicherstellen sollen, dass nur Vereinsmitglieder an der Mitgliederversammlung teilnehmen

            und ihre Rechte wahrnehmen (z. B. mittels Zuteilung eines individuellen Logins).

8.         Die „Geschäftsordnung für Online-Mitgliederversammlungen“ ist nicht Bestandteil der Satzung. Für Erlass,

            Änderung und Aufhebung dieser Geschäftsordnung ist der Vorstand zuständig, der hierüber mit einfacher

            Mehrheit beschließt. Die jeweils aktuelle Fassung der Geschäftsordnung wird mit der Veröffentlichung auf der

            Homepage des Vereins für alle Mitglieder verbindlich.

9.         Abweichend von § 32 Abs. 2 BGB ist ein Beschluss oder eine Wahl ohne Durchführung einer Mitglieder-

            versammlung gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Vorstand gesetzten Termin

            mindestens 50,1% der stimmberechtigten Mitglieder ihreStimmen mindestens in Textform abgegeben

            haben und der Beschluss/das Wahlergebnis mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde

10.       Beschlüsse und Wahlen können auch schriftlich oder in elektronischer Form gefasst oder durchgeführt

            werden.

             In diesem Fall wird die Einberufung einer Mitgliederversammlung durch die Aufforderung der Mitglieder zu

             Beschlussfassung oder Wahl ersetzt.

             Für die Berechnung der Aufforderungsfrist ist der letzte Tag der Stimmabgabe maßgeblich.

             Mit der Aufforderung sind den Mitgliedern die Beschluss- und Wahlvorschläge unterAngabe der Rechtsgrundlage

             und unter Beifügung einer Erläuterung ihres wesentlichen Inhalts, soweit weitere für die Befassung mit den

             Gegenständen der Tagesordnung erforderliche Dokumente, zu übersenden.

             Ergänzungen der Tagesordnung sind in analoger Anwendung des § 8 Nr. 3 durchzuführen.

11.       Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig.

12.       Stimmrechtsübertragungen sind nicht möglich.

13.       Beschlüsse werden mit der relativen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Wahlen ist eine

            relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen notwendig.

             Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, fürdie Änderung des Vereins-

             zwecks und die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

14.       Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Der

            Protokollführer ist vom Versammlungsleiter zu benennen.

 

             Das Protokoll muss enthalten:

                 -  Ort und Zeit der Versammlung

                 -  Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers.

                 -  Zahl der erschienenen Mitglieder.

                 -  Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit.

                 -  die Tagesordnung.

                 -  die gestellten Anträge im genauen Wortlaut

                 -  das Abstimmungsergebnis (Zahl der JA-Stimmen, Zahl der NEIN-Stimmen, Zahl der Enthaltungen,

                    Zahl der ungültigen Stimmen), ggf. Erklärung über Annahme der Wahl.

                 -  die Art der Abstimmung.

                 -  Satzungs- und Zweckänderungsantrag im genauen Wortlaut.

 

 

§ 9

Der Vereinsvorstand

 


1.         Der Vorstand besteht aus:

                 a)    dem 1. Vorsitzenden

                 b)    dem 2. Vorsitzenden

                 c)    dem Vorsitzenden für Finanzen

                 d)    dem Vorsitzenden für Organisation der Rehasportgruppen und Betreuung der Übungsleiter

                 e)    dem Vorsitzenden für Verwaltung

                  f)    dem Vorsitzenden für Sport

                 g)    dem Vorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen

                 h)    dem Vorsitzenden für Verbandsarbeit

 

           Vorstand im Sinne des §26 BGB sind die Vorstandsmitglieder gemäß §9 Nr. 1 a bis 1 d.

           Die Zusammenfassung mehrerer Vorstandsämter (nur bis zu 2) durch ein Vorstandsmitglied ist zulässig. Das betreffende 

           Vorstandsmitglied hat bei Abstimmungen allerdings nur eine Stimme.

           Die Amtsinhaber müssen Vereinsmitglieder sein.

2.        Der Vorstand wird für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstandsbleiben so lange im Amt, bis ein 

           neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt wird.

3.        Scheidet ein Mitglied des Vorstands in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt, so kann sich der Vorstand aus dem

           Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl für die restlicheAmtsdauer ergänzen. In diesem Fall ist der Vorstand

           auch ermächtigt, das hinzugewählte Vorstandsmitglied wieder abzuberufen. Das hinzugewählte Vorstandsmitglied

           hat die gleichen Rechte und Pflichten wie das ausgeschiedene Vorstandsmitglied. Scheidet jedoch der 1. Vorsitzende

           aus, muss durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein neuer Vorsitzender gewählt werden.

4.        Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die Mitglieder des Vorstands vertreten, wobei Einzelvertretungs-

           befugnis besteht. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass bei

           Rechtsgeschäften mit einer Wertigkeit von über € 2.000 (Zweitausend) gemeinschaftliche Vertretung durch zwei

           Mitglieder des Vorstands erforderlich ist.

5.        Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle die

           Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

           Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

               -   die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

               -   die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung.

               -  die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einem Stellvertreter.

               -  die Entscheidung über die Einrichtung einer haupt- oder nebenamtlich besetzten Geschäftsstelle und die 

                   Entscheidung über die Bestellung eines Geschäftsführers.


               -    Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds gem. § 6 Nr. 5.

6.       Die Beschlussfassung des Vorstands erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende oder bei dessen

          Verhinderung sein Stellvertreter, nach Bedarf schriftlich, inTextform oder in elektronischer Form einlädt und diese leitet.

          Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.

          Der Vorstand ist auch dann beschlussfähig und in der Geschäftsführung nicht beschränkt,wenn er – gleich aus welchem 

          Grund – nach den Regelungen dieser Satzung nicht vollständig besetzt ist.

          Der Vorstand beschließt mit relativer Stimmenmehrheit.

 

7.       Es ist ein Protokoll der Vorstandssitzungen anzufertigen und aufzubewahren, dessen Inhalt sich im Wesentlichen an

          § 8 Nr. 14 orientiert.

 

8.       Vorstandssitzungen können auch im Wege einer Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden. Im Falle einer

          Präsenzsitzung können einzelne Vorstands- mitglieder oder Dritte auch im Wege der Bild- oder Tonübertragung

          teilnehmen.

           Im Einzelfall kann der 1. Vorsitzende auch anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im

           Umlaufverfahren per E-Mail erfolgt. Der 1. Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im

           Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der E-Mail-Vorlage sein. Widerspricht ein Vorstands-

           mitglied der Beschlussfassung über E-Mail innerhalb der vom 1. Vorsitzenden gesetzten Frist, muss der 1. Vorsitzende

           zu einer Vorstandssitzung einladen. Gibt ein Vorstandsmitglied keine fristgerechte Rückäußerung ab, gilt dies als

           Zustimmung zum Umlaufverfahren und zur Beschlussvorlage.

 

9.        Durch die Mitgliederversammlung (außerordentlich) können Mitglieder des Vorstands aus wichtigem Grund und mit

           sofortiger Wirkung befristet oder dauerhaft von ihrem Amt letztinstanzlich entbunden werden.

           Ein solcher Grund liegt insbesondere bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zurordnungsgemäßen Amtsführung,

           sowie bei Gefährdung der Vereinsinteressen vor.

           Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Vorstandsmitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Für den

           Entbindungsbeschluss bedarf es einer relativen Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

           Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Die Abstimmung muss geheim erfolgen.

           Das entbundene Vorstandsmitglied ist für die restliche Amtszeit kommissarisch zu ersetzen. Die Entscheidung daz

            trifft der Vorstand mit relativer Mehrheit. Die Änderung ist im Vereinsregister durch den Vorstand anzumelden

 

10.      Der Vorstand ist zu redaktionellen Änderungen der Satzung und zu Änderungen, die auf Grund von Beanstandungen

           des Registergerichts oder des Finanzamts (wegen der Erlangung der Gemeinnützigkeit) erforderlich sind, ermächtigt.

 

 

§ 10

Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

 

1.       Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder(Einzelangaben über

          persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz vonDatenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung

          der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitglieder-

          verwaltung.

2.       Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten:

                     -  Name und Anschrift

                     - Bankverbindung, Telefonnummern (Festnetz oder Mobilfunk),

                        sowie E-Mail-Adresse und Geburtsdatum

                      - Funktion(en) im Verein

            Das Mitglied muss der Speicherung der Daten zustimmen.

 

3.         Als Mitglied des Landessportbund Hessen e. V. und des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-

            sportverband e.V. ist der Verein verpflichtet, bestimmte personenbezogene Daten zentral zu melden.

 

4.         Der Verein hat Versicherungen abgeschlossen oder schließt solche ab, aus denen erund/oder seine

            Mitglieder Leistungen beziehen können. Soweit dies zur Begründung, Durchführung oder Beendigung

            dieser Verträge erforderlich ist, übermittelt der Verein personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Name,

            Adresse, Geburtsdatum oder Alter, Funktion(en) im Verein etc.) an das zuständige Versicherungs-

            unternehmen. Der Verein stellt hierbei vertraglich sicher, dass der Empfänger die Daten ausschließlich

            dem Übermittlungszweck gemäß verwendet.

 

5.         Im Zusammenhang mit seinem Betrieb, sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen, veröffentlicht

            der Verein nach erfolgter schriftlicher Zustimmung der Mitglieder personenbezogene Daten und Fotos seiner

            Mitglieder auf seiner Homepage und übermittelt Daten und Fotos zur Veröffentlichung an Print- und

            Telemedien, sowie an elektronische Medien.

              Die Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name, Vereins- und Abteilungszugehörig- 

              keit, Funktion im Verein und Alter oder Geburtsjahrgang.

              Ein Mitglied kann auch nach seiner Zustimmung jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von

              Einzelfotos seiner Person schriftlich oder per E-Mail widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt

              die Veröffentlichung/Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos von seiner Homepage.

 

6.          Auf seiner Homepage oder in Presseartikeln, berichtet der Verein auch über Ehrungen und Geburtstage

             seiner Mitglieder. Hierbei werden, nach erfolgter schriftlichen Zustimmung, Fotos von Mitgliedern und 

             folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht:

                       -  Name, Vereins-, sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer.

                       -  Funktion im Verein und – soweit erforderlich – Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag.

               Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Verein nach erfolgter schrift- licher Zustimmung der Mitglieder –

               unter Meldung von Name, Funktion im Verein, Vereins-,sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer –

               auch an andere Print- und Telemedien, sowie elektronische Medien übermitteln.

               Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das betroffene Mitglied trotz Zustimmung jederzeit gegenüber

               dem Vorstand der Veröffentlichung/Übermitt- lung von Einzelfotos, sowie seiner personenbezogenen Daten

               allgemein oder für einzelne Ereignisse schriftlich oder per E-Mail widersprechen.

               Der Verein informiert das Mitglied rechtzeitig über eine beabsichtigte Veröffentlichung/Übermittlung in diesem

               Bereich und teilt hierbei auch mit, bis zu welchem Zeitpunkt einWiderspruch trotz erfolgter Zustimmung erfolgen

               kann. Wird der Widerspruch fristgemäßausgeübt, unterbleibt die Veröffentlichung/Übermittlung. Anderenfalls

               entfernt der VereinDaten und Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet

               auf künftige Veröffentlichungen/ Übermittlungen.

 

7.           Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vor- standsmitglieder und Mitglieder

              herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Verein die Kenntnisnahme

              erfordern.

                Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte

               (z.B. Minderheitenrechte) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopieder Liste gegen die schriftliche Versicherung

                ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken Verwendung finden.

 

8.            Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder

               der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personen-

               bezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu.

                Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein tätigen ist es untersagt, personen-

                bezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen, Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten,

                bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Die Pflicht besteht auch über das

                Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

 

9.            Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdaten- schutzgesetzes und der

                EU-Datenschutzgrundverordnung das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten

                Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung, sowie auf Berichtigung, Löschung oder

                Sperrung seiner Daten.

 

 

§ 11

Haftungsbeschränkung

 

1.            Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, -gerät-  

               schaften oder -gegenständen oder infolge von Handlungenoder Anordnungen der Vereinsorgane

                (z. B. Vorstand) oder sons- tiger, im Auftrag desVereins tätiger Personen entstehen, haftet der Verein

                nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstandsmitglied), ein Repräsentant oder eine sonstige Person,

                für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

 

2.             Im Falle einer Schädigung gemäß Nr. 1 haftet auch die handelnde oder ander- weitig verantwortliche

                Person dem geschädigten Vereinsmitglied nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

3.             Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Aus- führungeiner Tätigkeit

                im Auftrag oder wohlverstandenen Interesses des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche

                gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

                Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein bei einem Mitglied Regress nimmt, weil der Verein von einem

                außenstehenden Dritten in Anspruch genommen worden ist.

 

4.             Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadensersatz, so hat das Mitglied einen

                Freistellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädi- gung inAusübung eines Vereinsamtes

                oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesses des Vereins herbei-

                geführt und hierbei weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

 

5.             Im Falle einer Schädigung gemäß § 11 Nr. 1 haftet auch die handelnde oder anderweitig verantwortliche

                Person.

 

6.             Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesses

                des Vereins, so darf der Verein Schaden- ersatzansprüche gegen das Mitglied nur geltend machen,

                wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt auch für den Fall, dass der Verein

                bei einem Mitglied Regress nimmt, weil der Verein von einem außenstehenden Dritten in Anspruch

                genommen worden ist.

 

7.             Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadensersatz, so hat das Mitglied einen Frei-

                stellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädigung in Ausübung eines Vereinsamtes oder in

                 Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesses des Vereins herbeigeführt und hierbei

                 weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

 

8.             Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

 

 

 

§ 12

Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Vereinsbeschlüssen

 

1.               Klagen auf Feststellung der Nichtigkeit oder auf Anfechtung von Beschlüssen desVereins und seiner

                  Organe können nur binnen einer Frist von einem Monat ab Beschlussfassung gerichtlich geltend

                  gemacht werden

 

2.               Gleiches gilt für die Geltendmachung von vereinsinternen Rügen auf Unwirksam- keit von Vereins-

                   beschlüssen. Die Rüge ist gegenüber dem Vorstand schriftlich unter Angabe von Gründen zu erheben.

 

3.               Jedes von einem Vereinsbeschluss betroffene Vereinsmitglied ist zur Anfechtung berechtigt.

 

 

 

§ 13

 

Auflösung des Vereins

 

1.                Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer Mitgliederversammlung mindestens 4/5 der abgegebenen

                   gültigen Stimmen die Auflösung beschließen.

 

2.                Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuer- begünstigten Zwecke,

                   fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Hanau, die es unmittelbar und ausschließlich zur

                   Förderung des Sports zu verwenden hat.

 

 

§14

 

Beschlussfassung

 

 

Vorstehende Neufassung der Satzung wurde in der

ordentlichen Mitgliederversammlung

vom 26.10.2024 beraten und beschlossen.

 

Sie tritt mit dem Tag der Beschlussfassung in Kraft.

 

Hanau, den 26.10.2024

 

Unterschrieben von folgenden Vorstandsmitgliedern:

 

 

1.  Vorsitzender Dr. Werner Peetz

 

 

2.   Vorsitzender und Finanzvorstand Frank Reul
  

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